Design Culture

Maru Martinez On the pursuit of solidarity, an examination of the visual appeal of Humanitarianism

   

How is the notion of humaneness in contraposition to crimes against humanity -and on the claim of consciousness– construed? How one should look at the images of human rights? Is the impassioned vision of humanitarian campaigns and iconic visual signifiers an appropriate one? If emotional perspectives elicit public response; which emotions and which perspectives?  Abschlussarbeit 2010. Read more

 

Kai Rosenstein Event. Design. Trash. Zur Produktion und Vermeidung medialen Unrats durch Design

 

Abschlussarbeit 2010. www.kairosenstein.de

 

Thomas Eichinger (un-) verändert // Der Faktor Zeit: Qualitätsindikator in der Gestaltung?

 

Habe ich den Anspruch alles für die Ewigkeit zu machen oder soll es aufgrund aktueller Modeeinflüsse einfach nur jetzt gefallen? In den Zeiten, in denen Superhelden die neueste Technik und auch das neueste Design repräsentieren, wie z.B. Batman, hat sich Superman doch sehr wenig verändert. Anhand dieses Beispiels möchte ich den Kern meiner Forschungsfrage aufzeigen, nämlich die Frage nach dem »Veränderten« bzw. »Unveränderten« in der Gestaltung. Übertragen auf meine Arbeit als Grafik-Designer möchte ich folgendes darstellen: Nicht selten hört man Kundenwünsche wie: »Wir hätten gerne die moderne Schrift!« oder aber auch »Unser Logo muss zeitlos sein«. Um eine Forschungsfrage zu bearbeiten, welche sich mit dem Thema der zeitlichen Veränderung im Grafik-Design auseinandersetzt und vor allem die daraus resultierenden Variablen und Konstanten näher beleuchtet, kommt man nicht umhin die Geschichte des Design näher zu betrachten. Abschlussarbeit 2010.

 

Judith Hess REPEATREPEAT

 

Das Phänomen der Wiederholung wird aus der Perspektive des Textildesigns betrachtet, wo das Repetitive im Zusammenhang mit der Entwicklung von Strukturen und Mustern eine zentrale Rolle spielt. Am Beispiel des Rapports wird exemplarisch untersucht, welche Merkmale Wiederholungsstrukturen ausmachen. Im Rahmen dieser Grundlagenforschung über die Struktur von Wiederholung wurde ein Darstellungssystem entwickelt, das als eine Art Toolbox für die Wahrnehmung von Wiederholungsstrukturen sensibilisieren und zu einem differenzierten Umgang mit Repetition und Varianz in Entwurfsfragen anregen will. REPEATREPEAT überträgt in einem weiteren Schritt die Beobachtungen aus der Grundlagenforschung auf das Phänomen der Wiederholung in den Wissenschaften und vergleicht sie mit Strategien in Design, Kunst und Architektur. Abschlussarbeit 2009.

 

Ann-Katrin Hallmann EINFALL AUSFALL UNFALL ZUFALL Möglichkeiten und Machbarkeiten von zufälligen und unperfekten Strukturen in der Gestaltung

 

Welche Möglichkeiten und Machbarkeiten liegen in Gestaltungsprozessen, die auf zufälligen und unperfekten Strukturen basieren? Weitere Gesichtspunkte begleiten die Fragestellung und sensibilisieren für die zentralen Distinktionen: Welche Differenzierungen können für ein Bezugssystem von Zufall und Unperfektion gemacht werden? Wie kann einem Fehler ein kreatives Potenzial zuerkannt werden? Welche Methoden gibt es, um qualifizierte Imperfektion zu generieren und zu gestalten? Ziel der Arbeit ist es, Verwendungs- und Anwendungsweisen von Zufall und Unperfektion im gestalterischen Prozess herzustellen. Geleitet wird dies durch eine Gestaltungshaltung, welche zur Reflexion, Sichtbarmachung von Strukturen und einer positiven Annahme von Zufall und Unperfektion dienen kann. Abschlussarbeit 2009.

 

Janine Fuchs HÖREN SEHEN: SEHEN HÖREN - Bilder und die veränderte Wahrnehmung von Klang am Beispiel Stadtraum Zürich

 

Das Abhängigkeitsverhältnis der audiovisuellen Wahrnehmung und den örtlichen kontextuellen Bedingungen im Stadtraum Zürich bildet den Gegenstand der Untersuchung. Punktuell werden Situationen im Stadtraum reflektiert, in denen das wechselvolle Verhältnis zwischen der visuellen und der auditiven Wahrnehmung von besonderer Brisanz ist. Vor Ort werden Filmsequenzen aufgenommen, die in einem (digitalen) Labor durch Filmmontagen mit fremdem Filmmaterial in Verbindung gebracht werden. Auf diese Weise werden Impulse für die Integration des Klanges im gestalterischen Entwurf medial in Erfahrung gebracht. Ziel dieser Eingriffe ist es, die Wahrnehmung des Beobachters auf eine andere Art der Verknüpfung von Bildern und Klängen zu lenken, und somit auf eine veränderte Wahrnehmung der akustischen Situation. Abschlussarbeit 2009.

 

Nicole Naville Besser Gutes Essen - Gutes besser essen. Über die Gestaltung von Verpackungen gesunder Ernährung für Kinder

 

Wie kann Verpackung dabei helfen, gesunde Nahrungsmittel für Kinder begehrlicher zu machen? Können auch unverarbeitete, sprich: naturbelassene Nahrungsmittel für Kinder attraktiv sein? Könnte man z.B. Karotten in eine Bonbon-Tüte stecken? Oder Früchte in eine Big Mac Schachtel? Abschlussarbeit 2009.

 

Andreas Koop Schrift und Macht

 

von 2007 bis 2009 war zürich ein fokus der nicht auftragsbezogenen energien – innerhalb dieser zeit entstand eine intensive forschung zum thema »schrift und macht«. mit retrospektivem blick ebenso, wie mit  zeitgenössischem und prospektivem. die arbeit beinhaltet narrative, analytische und komparative herangehensweisen, musste dazu aber häufig erst die entsprechenden begriffe, parameter und kritierien erarbeiten. war also teilweise der anfang einer art visuell-ästhetischen »grundlagenforschung«. Abschlussarbeit 2009. Read more. www.koop-andreas.de

 

Sonja Berthold Urbane Choreographien - Stadt (-) gestalten in Bangkok

 

Im Verlauf der Untersuchung hat sich die Forschungsfrage entwickelt: Was bedeutet oder wie entwickelt sich die urbane Kontextualisierung im architektonischen Entwurf? Genauer gefragt: wie können bestehende Entwurfsstrategien und Instrumente ergänzt und aktualisiert werden, um eine Gestaltungsmethode zu entwickeln, die vor Ort produktive Organisationsstrukturen konzipiert und somit eine lebendige Architektur schafft, die Identitäten für einen Ort bildet? Diese Frage hat sich im Laufe der Jahre präzisiert, indem auf die Bewegung fokussiert wird - im Sinne einer kulturell formulierten plastischen Sprache als Anknüpfungspunkt zur Gestaltung in der Stadt. Ausgangspunkt ist der Mensch, die eigene (leibliche) Natur der Stadtbewohner. Abschlussarbeit 2008.

 

Ulrike Felsing Dynamic Identities - Erscheinungsbilder im kulturellen und öffentlichen Kontext

 

Thema meiner Forschung sind flexible Erscheinungsbilder und die Frage mit welchen speziellen Variationsverfahren sie entwickelt werden. Forschungsfrage: Was sind flexible Erscheinungsbilder? Mit welchen Verfahren können flexible Erscheinungsbilder entwickelt werden? Wie wirken flexible Erscheinungsbilder und was können sie bewirken? Die Analyse entwickelt allgemeine Kriterien, wodurch sich ausgereifte flexible Erscheinungsbilder auszeichnen, ohne sie zu bewerten. Abschlussarbeit 2008.

 

Marika Molter Ein Ort zeigt sich der Welt - Ortsbezogene Erscheinungsbilder und deren Referenzsysteme am Fallbeispiel der Olympischen Spiele

 

These: Örtliche Codes und visuelle Dialektik müssen ständig neu erfunden werden, andernfalls werden die bestehenden geschwächt und somit wirkungslos. Es stellt sich die Frage, wie und ob örtliche Sprachen und Codes die Selbstdarstellung von Städten in bestehenden Erscheinungsbildern bereichern und ergänzen. Welche Methoden, Bezüge und Referenzen sie in ihrer Gestaltung nutzen, um den Kontext Stadt zu repräsentieren, und welche Anforderungen an ein Erscheinungsbild gestellt werden, um weltweit und gleichzeitig lokal verständlich und bereichernd zu kommunizieren. Abschlussarbeit 2008.